„Ogstafft“ is!

 Der strömende Regen am Vortag machte mich skeptisch, ob der Lauf etwas „entschärft“ oder gar abgesagt werden muss. Der liebe Wettergott entschied sich dann aber doch für einen regenlosen Nachmittag (wenn auch mit winterlichen Juni-Temperaturen).

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Pünktlich um 16 Uhr fiel der Startschuss …für alle (mit Ausnahme der Knirpse) Lauf-Bewerbe. Bis auf meine Wenigkeit ging für den LCU-Pyhra niemand beim Extrem-Lauf an den Start. Eigentlich hätten laut Voranmeldung zwei Marouscheks den Stafflauf-Extrem in Angriff genommen, jedoch musste Papa aufgrund von Fieber passen. Florian kleidete sich in pazifikblauer Pyhra-Manier, startete aber für LAG Nö Mitte.

Ich fühlte mich wirklich wohl bei den normalen Anstiegen. Bei den speziellen Steigungen im dichtesten Wald wusste ich mir nicht so recht zu helfen. Der Schlamm unter den Füßen verursachte nicht nur einmal einen Bauchklatscher in den Dreck. Nachdem bergab ein etwas heftigerer Sturz Schmerzen in meinem rechten Ellenbogen herbeiführte, wuchs mein Respekt gegenüber dem rutschigen Untergrund. Nach knapp 8 zurückgelegten Kilometern zischte Florian bergab an mir vorbei. Zuvor versuchte er mich zu motivieren, dass ich es einfach laufen lassen soll. Die Angst nochmals ein Stück vom Waldboden zu kosten war aber zu groß. Man kann es durchaus grotesk nennen, wenn ich sage, dass ich mich nach mehr Anstiegspassagen sehnte. Zumindest verlief der letzte Teil der Strecke wieder über die Wiese rauf zum Ziel.

Bei der Siegerehrung durfte ich mich über den 1. Platz in der M20 freuen, der mit einer 3 Liter Flasche Bier erkenntlich gemacht wurde. – Ogstafft is!

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Keep on running,

euer Markus