Ötscher-Staffel und Ultra

Öfters schon überlegt, heuer endlich durchgezogen:

eine Zweierstaffel mit Mini.

Ötscher_Staffel

Ich machte den Startläufer und lief die ersten 30 km genau im Soll. Nachdem ich das virtuelle Staffelholz übergeben hatte, wollte ich „gemütlich“ mit dem alten Mann (hihi…) ins Ziel laufen.

Ich blieb noch für 1 min. an der Labestelle und ließ meinen Partner ziehen…

Dass ich ihn bis ins Ziel nicht mehr gesehen habe, brauche ich glaube nicht extra erwähnen. Auf den restlichen 20 km hat er mir ca. 10-12 Minuten abgenommen – HERZLICHE GRATULATION an dieser Stelle, eine Spitzenleistung!!!

In den Ötschergräben hat’s mich so hergebeutelt, daß ich froh war, das mich die vielen Wanderer eingebremst haben.

Erst als von hinten ein schnellerer Läufer den Weg für uns frei machte, kam die Motivation wieder und ich kämpfte mich tapfer durch die wunderschöne Landschaft.

Als ich zwischen Jägerherz und Spielbichler wieder einige Läufer einholen konnte, wurde die Stimmung immer besser.

Die 2 km rauf auf den Riffelsattel waren ********, aber ich wusste, bald ist es vorbei.

Bergab konnte ich noch einige Mitstreiter schnupfen, und so konnte Tag 1 zufrieden abgeschlossen werden.

Am nächsten Tag sollte es für mich noch über den Rauhen Kamm auf eine lockere 20-er Runde gehen.

Leider zogen schon morgens dicke Wolken auf, so dass wir nur die Ersatzstrecke laufen konnten.

Der Regen machte die ersten paar km zu einer ziemlichen Rutschpartie.

Die Muskeln brannten, die Knie schmerzten, aber frohen Mutes ging es am Ende des Feldes den Berg hinauf.

Da beim Schutzhaus oben die Wende war, konnte man sehr gut den Vorsprung der Mitstreiter abschätzen – man hat ja noch Ziele in der Gesamtwertung J

Bergab verdrängte ich den Schmerz und ließ die Beine fliegen um nicht allzu viel Zeit zu verlieren.

Letztendlich hat sich die Plagerei ausgezahlt und ich habe einen persönlichen Sieg erringen dürfen.

liebe Grüße

Roland