Linz-Marathon 2016

Überraschenderweise ist für den Linz-Marathon doch noch eine kleine, feine Abordnung des LCU Pyhra zustande gekommen!

Linz

Überraschenderweise ist für den Linz-Marathon doch noch eine kleine, feine Abordnung des LCU Pyhra zustande gekommen!

perfekte Bedingungen – die Temperaturen blieben überraschenderweise auch in einem erträglichen Bereich,

Stimmung wie immer grandios.

Einzig das Chaos bei der Abgabe der Kleidersäcke und die Tatsache, daß „MINI“ nicht in der Ergebnisliste aufscheint,

obwohl er sogar die M70 gewonnen hätte (bin schon auf die Stellungnahme von MAXFUN gespannt…), trüben dieses tolle Erlebnis.

Leider schafften wir es nicht, alle für ein gemeinsames Foto zu versammeln 😉

Viertel-Marathon:

Andrea Kürzel 1:31:50

Dominik Hagl  0:59:20

 

Halbmarathon:

Niki Lehner     1:39:22

Adi Lehner      1:48:18

Roland Kürzel 1:44:20

 

Laufbericht von Andrea:

Hallo Ihr Lieben!

Ich war in letzter Zeit gesundheitlich etwas angeschlagen (ziemlich massive Magenprobleme, fast 2 Wochen Krankenstand) und so beschränkte sich mein Lauftraining in den letzten 3 Wochen auf 6,7 km am Ostermontag und 6 km am Mittwoch.

Da mein Mann am Sonntag für den Halbmarathon in Linz angemeldet war, wollte ich trotzdem gerne den Viertelmarathon laufen, schließlich hat man dafür 2 Stunden Zeit und das musste für mich zu schaffen sein.

Entspannte Anreise mit dem Zug am Sonntag Morgen (6:30 Uhr), an einem Tag, wie er für einen Laufwettbewerb schöner nicht sein könnte. Wenig Wind, nicht heiß, angenehme Temperaturen, weder zu heiß noch zu kalt!!

Aufgrund eines ziemlichen Staus bei der Kleiderabgabe wäre ich fast zu spät zum Start gekommen, aber eben nur fast.

Ich stand im dicht gedrängten Starterfeld und nahm die Eindrücke dieses absolut traumhaften Bewerbes in mich auf. Rund um mich tausende Leute, über mir im klaren Himmel der Fernseh-Hubschrauber und dann ein absoluter Gänsehautmoment: Der Countdown zum Start.

Mit einem Böllerschuss ging es los.

Auf den ersten paar hundert Metern konnte man eh nur gehen, dann langsam laufen, was insgesamt eine perfekte „Aufwärmphase“ ergab.

Ich kann es kurz machen: in all den Jahren war ich noch nie bei einem so traumhaften Wettbewerb. Eine Superstrecke, tolle Leute an der Seite, die jedem applaudiert haben, der vorbeikam. Mir ging es so gut wie kaum jemals vorher. Keine Knieschmerzen, keine Magenprobleme, NICHTS. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet und ich war so glücklich, dass ich es kaum in Worte fassen kann!

Nach der Einlaufphase habe ich rasch ein schönes Tempo gefunden und bin ziemlich kontinuierlich gelaufen, konnte sogar in der zweiten Hälfte noch schneller laufen als am Anfang. Erst ab KM 9 wurde die Sache ein bißchen zäh. Ich hab aber nochmal alle Kräfte gesammelt und bin voller Freude die Zielgerade entlanggelaufen.

Zu meiner Zeit: aus Gründen die niemand kennt, wurde die Zeitnehmung für den Viertelmarathon bereits ab der ersten Matte genommen. Also habe ich für eine Strecke von 10,8 km eine Endzeit von 1:31,50 in der Liste stehen. Da ich auf meiner Uhr genau abgedrückt habe, konnte ich meine Zeit errechnen: ich habe für die 10,5 km 1:29,26 gebraucht. Mit dieser Zeit bin ich sehr zufrieden und ziemlich stolz auf mich, da es mir in letzter Zeit, wie schon erwähnt, gesundheitlich nicht gut ging.

Ich kann Euch diesen wunderbaren Bewerb nur wärmstens empfehlen. Eine traumhafte Strecke, supertolle Atmosphäre, freundliche Leute und eine gute Organisation.

Ganz liebe Grüße an Euch Alle

Andrea