Bericht Alfred Vogel Gedenklauf 2013

26. Alfred Vogel Gedenklauf

Ich könnte fast Mitleid mit meinen Beinen haben, denn gerade mal eine Woche nach meinem ersten Marathon (VCM2013) bestritt ich eine mit 6,15km durchaus giftige Wettkampfdistanz.

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Da aber der Gedenklauf in Pottenbrunn meiner Meinung nach wirklich großartig organisiert ist, wollte ich diesen nicht missen.
So begleiteten mich meine Eltern bei sonnigem, jedoch im Schatten etwas kühlem Wetter zum Lauf. Vater meisterte seine Funktion als „Papa-Razzi“ sensationell.
Im Startbereich war ich mir dann doch nicht sicher, ob meine Teilnahme am Lauf vernünftig sei.

 

Aber was soll’s: Der Startschuss knallte dem Himmel empor und die Schlacht um die Pottenbrunner Au nahm sogleich ihren Anfang.

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Mein Nebennierenmark war bei der Ausschüttung von Adrenalin ganz und gar nicht sparsam. Dadurch behielt ich die Führungsgruppe bis zur Hälfte der zweiten Runde (von drei) stets im Auge. Doch dann trat folgendes Szenario ein, das ich befürchtet hatte. Könnten meine Schenkel singen, so hätten sie bestimmt die Au inbrünstig mit Falco’s „Vienna Calling“ beschallt. Ich wusste nämlich gar nicht, wie träge meine Beine sein können…als ob ich mit schweren Kugeln an beiden Füßen in Guantanamo ein paar Runden drehen würde.
Die Willenskraft, um einen für mich persönlich schnellen Lauf in’s Ziel zu bringen dominierte schließlich doch in meinem Hirnkastl.
Meine Zahnärztin würde sich freuen, wenn sie wüsste wie mein Zahnschmelz beim Zielsprint um Gesamtplatzierung 10 Stand hielt.

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Im Ziel angekommen mit einer Zeit von 22,58min (3:44min/km) war ich wahnsinnig glücklich und nahm bei der Siegerehrung einen Pokal für Platz 3 in der Altersklasse M20 stolz entgegen.

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Keep on Running,
euer Markus

Auch der „fliegende Rolländer“ startete für den LCU-Pyhra:

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